Tag 3 des FIS-Knitalong
Morgen,
ich muß gestehen, ich habe gestern abend und auch schon heute morgen wie besessen an Lunna rumgestrickt, allerdings nicht nur wegen der Farben (ah, wow, *seufz*) sondern wegen eines wahrscheinlich gar nicht so seltenen Anfängerproblems.
Ich stricke mit dem silbernen Norwegerfingerhut. Ich kriegs nicht anders hin. Beidhändig verknote ich die Finger und es geht entsetzlich langsam. Beide Fäden links, ohne den Fingerhut, bekomme ich einen Krampf in der Hand. Beide Fäden rechts ohne Fngerhut geht schon mal gleich gar nicht. So habe ich mich an das Ding gewöhnt und werde damit leben. Wenigstens kann ich dann flüssig stricken.
Nun habe ich dann auch noch ein permanantes Problem mit der Fadenspannung. Da ich so fest stricke, muß ich Nadelstärke 3,5 statt der angegebenen 3,25 nehmen, um auf die erforderliche Maschenprobe zu kommen. Wenn ich aber zu fest stricke, dann ziehen sich die Spannfäden so. Wenn ich dann also lockerer stricke, dann werden die Maschen recht locker. Zugegeben, ich bin Perfektionistin, ich stelle nachher mal ein Foto hier rein, vielleicht könnte mir jemand etwas dazu sagen?
Nächstes Problem: Wolle vom Strang zu Knäulen wickeln. Wie bescheuert muß man eigentlich sein, um da etwas heillos verheddertes rauszubekommen? Eine Farbe des Lunna war nicht als Knäuel gewickelt, ich habe fast ne halbe Stunde gebraucht , mit vielen Knoten drin und die letzten 5 meter fehlen auch, die waren so vertüddert... (Ich mag das gar nicht erzählen, oh Gott wie peinlich) Kann mir jemand sagen wie man das richtig macht? Ich habe da nämlich noch einen Poetry in Stiches Pullover, dessen ganze Wolle auf Stränge gewickelt ist...*heul*? Muß ich mir jetzt einen Wollwickler kaufen?
ich muß gestehen, ich habe gestern abend und auch schon heute morgen wie besessen an Lunna rumgestrickt, allerdings nicht nur wegen der Farben (ah, wow, *seufz*) sondern wegen eines wahrscheinlich gar nicht so seltenen Anfängerproblems.
Ich stricke mit dem silbernen Norwegerfingerhut. Ich kriegs nicht anders hin. Beidhändig verknote ich die Finger und es geht entsetzlich langsam. Beide Fäden links, ohne den Fingerhut, bekomme ich einen Krampf in der Hand. Beide Fäden rechts ohne Fngerhut geht schon mal gleich gar nicht. So habe ich mich an das Ding gewöhnt und werde damit leben. Wenigstens kann ich dann flüssig stricken.
Nun habe ich dann auch noch ein permanantes Problem mit der Fadenspannung. Da ich so fest stricke, muß ich Nadelstärke 3,5 statt der angegebenen 3,25 nehmen, um auf die erforderliche Maschenprobe zu kommen. Wenn ich aber zu fest stricke, dann ziehen sich die Spannfäden so. Wenn ich dann also lockerer stricke, dann werden die Maschen recht locker. Zugegeben, ich bin Perfektionistin, ich stelle nachher mal ein Foto hier rein, vielleicht könnte mir jemand etwas dazu sagen?
Nächstes Problem: Wolle vom Strang zu Knäulen wickeln. Wie bescheuert muß man eigentlich sein, um da etwas heillos verheddertes rauszubekommen? Eine Farbe des Lunna war nicht als Knäuel gewickelt, ich habe fast ne halbe Stunde gebraucht , mit vielen Knoten drin und die letzten 5 meter fehlen auch, die waren so vertüddert... (Ich mag das gar nicht erzählen, oh Gott wie peinlich) Kann mir jemand sagen wie man das richtig macht? Ich habe da nämlich noch einen Poetry in Stiches Pullover, dessen ganze Wolle auf Stränge gewickelt ist...*heul*? Muß ich mir jetzt einen Wollwickler kaufen?
KayC - 3. Okt, 09:35
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Faserfimmel - 3. Okt, 10:31
Strang wickeln
Hallo KayC,
ich selbst besitze mittlerweile eine Haspel, die das Aufwickeln deutlich erleichtert. Aber es geht auch ohne:
Alternative 1: Man such sich einen netten Menschen und bittet ihn, beide Arme in den Strang zu stecken, diesen gespannt zu halten und so als Haspel zu dienen.
Alternative 2: Ich setze mich auf's Sofa und stelle beide Füße auf die Sitzfläche, so daß meine Knie einen spitzen Winkel bilden. Dann lege ich den Strang um meine Knie, halte ihn halbwegs straff und wickele mit beiden Händen ab.
LG
SIlke
ich selbst besitze mittlerweile eine Haspel, die das Aufwickeln deutlich erleichtert. Aber es geht auch ohne:
Alternative 1: Man such sich einen netten Menschen und bittet ihn, beide Arme in den Strang zu stecken, diesen gespannt zu halten und so als Haspel zu dienen.
Alternative 2: Ich setze mich auf's Sofa und stelle beide Füße auf die Sitzfläche, so daß meine Knie einen spitzen Winkel bilden. Dann lege ich den Strang um meine Knie, halte ihn halbwegs straff und wickele mit beiden Händen ab.
LG
SIlke
Maschas - 3. Okt, 13:29
Also ich wickel mit Hilfe zweier Stuhlbeine, das klappt prima. Allerdings will ich mir demnächst mal einen Wollwickler zulegen, da ich a) immer mehr Strangwolle hier rumliegen habe und b) es gewohnt bin, aus dem Knäuelinnere zu stricken und mich die herumkullernden Knäuel nerven. Übrigens musst du beim Abwickeln darauf achten, dass du die "richtige" Seite abwickelst, es muss ganz leicht von oben gehen.
Grüße Andrea
PS: Sieht doch gut aus dein Gestrick. Kleinere Unebenheiten verschwinden dann spätestens beim Waschen.
Grüße Andrea
PS: Sieht doch gut aus dein Gestrick. Kleinere Unebenheiten verschwinden dann spätestens beim Waschen.
ekatti - 3. Okt, 13:29
Zur Fadenspannung
Hallo, KayC!
Wenn Deine Spannfäden nicht zuuu locker sind, brauchst Du Dir m.M. nach keine Gedanken zu machen, das Maschenbild wird nach dem Waschen um einiges gleichmäßiger.
Und: Boaah, bist Du schon weit! Und es sieht toll aus!
LG Katja
Wenn Deine Spannfäden nicht zuuu locker sind, brauchst Du Dir m.M. nach keine Gedanken zu machen, das Maschenbild wird nach dem Waschen um einiges gleichmäßiger.
Und: Boaah, bist Du schon weit! Und es sieht toll aus!
LG Katja
KayC - 4. Okt, 09:57
Vielen Dank für die Tipps
ich werds zuerst mit dem netten Menschen versuchen. ;) Danach kommt die Stuhlbeine. Irgendwie hat meine Oma das doch auch geschafft?
Das sich die Maschen noch etwas egalisieren, beruhigt mich ungemein, es macht nämlich wirklich Spass und strickt sich auch gut. Wäre schade, wenn es dann nicht vernünftig aussehen würde.
Lieben, müden Gruß von Katharina, die heute nacht kaum geschlafen hat, weil die Maus gekruppt hat...
Das sich die Maschen noch etwas egalisieren, beruhigt mich ungemein, es macht nämlich wirklich Spass und strickt sich auch gut. Wäre schade, wenn es dann nicht vernünftig aussehen würde.
Lieben, müden Gruß von Katharina, die heute nacht kaum geschlafen hat, weil die Maus gekruppt hat...



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